Die größten Fehler beim Innendesign während des Hausbaus – und wie du sie vermeidest
- Sandra Berger

- 29. Apr. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Der Hausbau ist für viele ein Lebenstraum – aber genau in dieser aufregenden Phase passieren oft die größten Planungsfehler. Besonders beim Innendesign wird vieles übersehen, was später teuer, unpraktisch oder schlicht frustrierend ist. In diesem Artikel zeige ich dir die häufigsten Stolperfallen – und wie du sie ganz einfach vermeiden kannst.
1. Fehler: Zu spät mit dem Innendesign beginnen
Viele Bauherren denken: „Erst mal bauen, um die Einrichtung kümmern wir uns später.“ Falsch gedacht! Warum es problematisch ist: Die Raumaufteilung, Lichtquellen, Steckdosen – alles hängt vom späteren Wohnkonzept ab. Wer das erst nach dem Rohbau bedenkt, rennt teuren Nachbesserungen hinterher.
So vermeidest du es: → Beginne frühzeitig mit einem klaren Nutzungskonzept für jeden Raum.→ Überlege dir, wo welche Möbel stehen werden – bevor du Steckdosen, Fenster oder Heizkörper planst.
2. Fehler: Kein einheitliches Stilkonzept
Skandinavischer Minimalismus trifft auf Landhausküche und Industrial-Lampen? Das kann funktionieren – muss aber gut geplant sein.
Warum es problematisch ist: Ein wilder Mix ohne rotem Faden wirkt schnell unruhig und unharmonisch.
So vermeidest du es:→ Lege dich auf 1-2 Stilrichtungen fest, die du durchziehst.→ Erstelle ein Moodboard mit Farben, Materialien und Formen.→ Orientiere dich an Farbpaletten, die zusammenpassen.
3. Fehler: Funktionalität wird unterschätzt
Schöne Räume sind toll – aber wenn du nirgends deinen Staubsauger unterbringen kannst oder ständig über den Couchtisch stolperst, nützt dir das wenig.
Warum es problematisch ist: Unpraktische Grundrisse oder fehlender Stauraum machen den Alltag unnötig kompliziert.
So vermeidest du es:→ Plane Stauraum fest ein – z. B. durch Einbauschränke, Hauswirtschaftsraum oder clevere Möbel.→ Achte auf Laufwege und Bewegungsfreiheit.→ Frage dich: Wie will ich den Raum tatsächlich nutzen?
4. Fehler: Die Lichtplanung wird vergessen
Oft wird einfach „eine Lampe in der Mitte“ eingeplant – das reicht aber nicht aus.
Warum es problematisch ist: Ungünstiges Licht kann Räume kleiner wirken lassen, Stimmung zerstören und unpraktisch sein (z. B. beim Kochen oder Lesen).
So vermeidest du es:→ Denke in Zonenbeleuchtung: Deckenlicht + indirektes Licht + funktionales Licht (z. B. in der Küche oder im Bad).→ Plane Steckdosen für Lampen ein – auch dort, wo du später indirekt beleuchten willst.
5. Fehler: Möbel werden vor dem Einzug gekauft
Der schöne Esstisch im Möbelhaus? Könnte in deinem Raum plötzlich riesig oder verloren wirken.
Warum es problematisch ist: Ohne Bezug zum tatsächlichen Raummaß kann es zu Fehlkäufen kommen – teuer und ärgerlich.
So vermeidest du es:→ Warte mit großen Anschaffungen, bis du ein Gefühl für den Raum hast.→ Nutze Maßzeichnungen oder digitale Raumplaner.→ Teste z. B. mit Malerkrepp am Boden, wie viel Platz ein Möbelstück braucht.
6. Fehler: Alles gleichzeitig perfekt machen wollen
Viele Bauherren versuchen, jeden Raum direkt komplett fertig einzurichten – inklusive Wandfarbe, Dekoration und Accessoires.
Warum es problematisch ist: Das kostet viel Geld, stresst unnötig – und nimmt dir die Möglichkeit, mit dem Haus zu „wachsen“.
So vermeidest du es:→ Priorisiere: Welche Räume brauchst du sofort (z. B. Küche, Bad, Schlafzimmer)?→ Setze bei den restlichen Räumen auf flexible Basics – den Feinschliff kannst du später machen.→ Lass Luft für kreative Entwicklungen und Wohnveränderungen.
Fazit: Design mit Plan – statt späterem Frust
Innendesign beginnt nicht erst mit dem Möbelkauf, sondern schon mit dem ersten Grundriss. Wer früh plant, funktional denkt und seinen Stil kennt, kann viele Fehler vermeiden – und das Zuhause schaffen, das wirklich zu einem passt.
💡 Dein nächster Schritt:
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